Das Ensemble The Broken Consort bringt vierstimmige Barockmusik zum Erklingen. Den fünf Musikerinnen und Musikern liegt die historische Aufführungspraxis ebenso am Herzen wie die aktuelle, in unsere Zeit passende Spielfreude. Musik mit drei Oberstimmen anstatt der für die Barockzeit üblichen Triosonatenbesetzung und einer Continuobesetzung ohne Cembalo - stattdessen mit Laute und Barockvioloncello - geben der Musikinterpretation dieses Ensembles eine besondere Note. Das Instrumentarium erstreckt sich über die Blockflöte, die im Barock ihre Blütezeit erlebte, die Traversflöte, im Barock gerade als Soloinstrument entdeckt, Barockvioline und -Bratsche, die durch Entwicklung im Instrumentenbau zu immer mehr Virtuosität gelangte und Barockvioloncello, als lebendige Basslinie im Continuo, gefüllt mit den Generalbassakkorden der Laute.

Die Musikerinnen und Musiker spielen auf Nachbauten historischer Instrumente aus namhaften Werkstätten

1992 schloss Andreas Kopp sein Violinstudium an der Hochschule für Musik Detmold bei Ulf Wallin ab. Als freiberuflicher Lehrer für Geige und Bratsche unterrichtete er seitdem in Bielefeld, Gütersloh und Bonn. In der „Westfälischen Kammerphilharmonie Münster“, bei „Camerata l'Armonia” und “I Venti Cordisti” wirkte er viele Jahre als Geiger und Bratscher mit. Mit dem Wechsel nach Freiburg führt er dort seit 2008 seine freiberufliche Unterrichts- und Kammermusiktätigkeit neben der Familienarbeit fort und widmet sich verstärkt der historischen Aufführungspraxis durch Weiterbildung bei Anette Sichelschmidt (Musica Fiata Köln) und Christa Kittel (Freiburger Barockorchester). Mit “The Broken Consort” erfüllt sich für ihn ein langgehegter Wunsch, die unglaubliche Vielfalt der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts gemeinsam mit engagierten Kolleg*innen für das Publikum zu erarbeiten.

 

Insa Hülsebusch studierte Cello in Bremen bei Don Jaffé und Alexander Baillie. Nach ihrer Reifeprüfung zog sie nach Freiburg um, die Ausbildung zur Lehrerin für Alexander-Technik zu absolvieren. Bald darauf bekam sie eine Stelle an der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau, wo sie seit dem eine große Celloklasse aufgebaut hat und das mittlere Streichorchester leitet. Alte Musik begeisterte sie schon immer. Als Mitglied im Wilhelmshavener Vokalensembles lernte sie Historische Aufführungspraxis schon zu Beginn ihres Studiums kennen und nahm in Freiburg Unterricht auf dem Barockcello. 
Sie spielte in etlichen Musikprojekten Continuo-Cello. Kammermusik ist ihre liebste Musikrichtung. Sie musizierte in mehreren Ensembles, zuletzt dem Trio Con Verve, mit welchem sie an Meisterkursen bei Stefan Hempel, Geiger des Morgensterntrios, und Hinrich Alpers, Klavierprofessor in Dresden, teilnahm.
Seit 2017 ist sie außerdem regelmäßig als Dozentin bei der Sommerakademie in der Toskana tätig.